Das Leben läuft nun mal nicht nach Plan

Mit diesem Gedanken durfte ich mich im Laufe meines Lebens schon öfter auseinandersetzen. Gerade dann, wenn mal wieder ein Ziel von mir nicht erreicht wurde. Wenn es mal wieder trotz vielseitiger to-Do´s und Anstrengungen bis teilweise tief in die Nacht hinein NICHT geklappt hat.

Diese nagende und total ätzende Frustration die da in einem hochsteigt ist wirklich nicht schön. Vielleicht haben wir ja auch noch unzähligen Menschen erzählt, was wir alles erreichen wollen und uns dank hunderter positiver Affirmationskärtchen eingeredet das alles klappen wird.

Doch waren wir auch ehrlich?

Haben wir uns gefragt, ob wir dieses Ziel wirklich erreichen wollen? Haben wir uns gefragt, ob es tatsächlich unser Ziel ist oder das einer anderen Person (Chef / Eltern / Kinder / Partner…) und haben wir uns gefragt, was wir mit diesem Ziel letztendlich erreichen wollen? Denn die Wahrheit ist, dass es nie um das Ziel als solches geht, sondern um das Gefühl dahinter.  (Ich habe bereits in meinem letzten Artikel darüber geschrieben).

 

Was treibt dich also an?

Du magst deine Ziele bisher vielleicht positiv formuliert haben aber sie können dennoch aus Angst heraus entstanden sein, weil:

  • Es ist uns wichtig, was andere von uns denken
  • Wir richten uns danach aus, was andere Menschen von uns wollen
  • Oder wir handeln so, dass andere uns etwas geben (dafür das wir SO sind) – Das lernen wir schon als Kind: Wenn ich mich lieb verhalte, bekomme ich ein Eis / ein Geschenk / oder eine Umarmung

Wir versuchen also Schmerz zu vermeiden, wenn wir so planen. Also wenn wir nicht komisch angesehen werden wollen / nicht schlecht wegkommen wollen / niemanden verletzen wollen oder ähnliches.

Wenn wir uns aber danach ausrichten, was uns Freude macht / womit wir uns gut fühlen dann übernehmen wir die volle Verantwortung für das was wir möchten. Egal ob das nun dein Traumauto, die Weltreise oder eine harmonische Beziehung ist.

wir-duerfen-lernenwieder-zu-vertrauenIst Angst unser Motivator, zieht sich unsere Energie ständig zusammen, sie schwingt sehr niedrig. Und wenn du dich schon mit dem Gesetzt der Anziehung beschäftigt hast weißt du, dass das was wir aussenden zu uns zurückkommt. Freude schwingt aber sehr hoch – die Wahrscheinlichkeit das Angst Freude anzieht ist mehr als gering. Die Angst macht uns klein, lässt uns nicht über den Tellerrand schauen und behindert unseren Zugang zur Liebe / Kreativität und letztendlich zu unserer Seele. Es ist schließlich ein Unterschied, ob du immer nur rennst um nicht „getroffen / verletzt“ zu werden oder ob du rennst, weil du dich gut fühlen möchtest.

Im Kurs „Ziele mit Seele“ werden wir in Woche 2 deine Motivatoren ganz genau bestimmen und herausfinden, ob du von Freude oder Angst geleitet wirst.

 

Macht planen denn dann überhaupt einen Sinn?

Unbedingt, wie ich finde. Aus meiner bisherigen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass Ziele unseren Weg bestimmen. Haben wir kein Ziel, bewegen wir uns zwar auch und kommen bestimmt auch irgendwo an oder vorbei aber erfüllt es mich? Bringt es mich weiter im Leben? Das sind Fragen die sich jeder selbst beantworten darf.

Was mir sehr sehr wichtig ist und was ich in „Ziele mit Seele“ auch immer wieder teile ist folgende Idee: Ziele sind wichtig aber wir dürfen unsere Erwartungen an den Weg an das „wie“ vollkommen loslassen. Das mag sich seltsam anhören und auch etwas widersprüchlich aber die Erfahrung bestätigt es.

Nehmen wir einmal an du planst die Route für deinen Urlaub und legst den Startpunkt A fest und das Ziel B. Für das was dazwischen liegt bist du vollkommen offen und lässt dich einfach darauf ein. Egal was dir auf dem Weg begegnen wird, ob kahle Felsen – weites Land oder eine von Schlaglöchern gepflasterte Straße – alles ist gut.

Hast du dagegen eine genaue Vorstellung, wie die Beschaffenheit der Straße sein muss, wieviel Verkehr sein wird und wie das Wetter ist, dann schränkst du das Feld der Möglichkeiten doch schon sehr ein und vor allem wird der Weg zum Ziel mit Sicherheit nicht so entspannt ablaufen, wie beim ersten Beispiel.

Verstehst du auf was ich hinaus möchte?

Es ist ein in individueller Prozess, Ziele zu planen und sein Leben zu gestalten. Die Herausforderung liegt zum Einen darin, SEINEN Weg zu finden und sich dabei gut zu fühlen. Und zum Anderen nicht zu verbissen bei der Umsetzung zu sein.

Was sind deine Erfahrungen bisher mit diesem Thema? Ich freue mich schon sehr auf deinen Kommentar.

Alles liebe, deine Nicole Bailer

 

P.S: Wenn du deine Lebensplanung für 2017 einmal bewusst ANDERS angehen möchtest, dann lade ich dich von Herzen ein bei Ziele mit Seele dabei zu sein. Lass deine Sehnsucht sprechen und folge deinem Gefühl. Mehr Informationen findest du hier (klicke bitte auf das Bild):

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