Das hilft dir wirklich

In meinem letzten Artikel, welchen ich auf dem Blog von Sabine Bromkamp (Wir machen Glück) veröffentlichen durfte, habe ich dir 5 wertvolle Tipps für frischen Wind in deinem Leben gegeben.

Wenn du den Artikel noch nicht gelesen hast, kannst du das gerne hier nachholen: >> 5 wertvolle Tipps für frischen Wind im neuen Jahr <<

Sabine hat übrigens noch viele weitere wundervolle Menschen interviewt und eingeladen – sehr lesenswert.

Hier sind die 5 Punkte noch einmal zusammengefasst:

  1. Spüre in dich hinein
  2. Gestalte eine Vision von deinem Leben 2.0
  3. Sei authentisch
  4. Mach dir keinen Kopf über das was andere denken
  5. Habe keine Angst davor „NICHTS“ zu tun (dieser Punkt hat übrigens die meiste Resonanz bewirkt, was ich total spannend finde)

 

Heute möchte ich dir weitere drei, für mich essentielle Punkte weitergeben. Diese Punkte haben mir in meinem persönlichen Leben mega geholfen und haben mich aus dem ewig drehenden Karussell von Verzweiflung, Verachtung und Angst befreit. Doch eines nach dem anderen 😉

 

  1. Gönne dir eine Pause

Das ist quasi die Erweiterung / das nächste Level zu Punkt 5 aus dem letzten Artikel. Mal ehrlich, wir sind so darauf gedrillt unsere Rollen als Mütter, Geschäftsfrauen, Töchter, Tanten, Ehefrauen und Kolleginnen zu erfüllen das wir das Wesentliche komplett aus den Augen verloren haben. Und was soll das sein?

Wir stehen auf und haben zig to-Do´s, Erinnerungen und Fristen im Kopf. Noch während wir die Pausenbrote der Kinder richten, schreiben wir schon Nachrichten in Whatsapp oder gehen die Einkaufsliste durch. Vielleicht streiten wir uns auch schon wieder mit unserem Partner, weil er heute doch nicht zum Fußballtraining der Kinder fahren kann und wir das auch noch übernehmen sollen. Tja und dann ist ja bald diese Schulveranstaltung, da haben wir uns zum Kuchen backen angemeldet und die Kollegen warten sehnsüchtig auf deine Zusage für den morgigen Abend.

Wie zur Hölle sind wir in diesen Schlamassel geraten?? Könnte mal bitte jemand den Pause Knopf drücken und uns aus dem Film holen?

Dazu habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht lautet: du kannst jederzeit aus dem Film aussteigen! Die schlechte ist : Niemand außer dir selbst holt dich da raus.

Also und nur für den Fall das du es vergessen haben solltest (wenn ja ist das überhaupt nicht schlimm – mir ist es auch so gegangen): Es gibt da jemanden auf den du acht geben darfst und das bist DU! Je mehr du dir auflädst und je mehr du dich anstrengst Vorgaben und Ziele zu erreichen, desto größer ist die Chance dich darin zu verlieren. Das merkst du am schnellsten, indem du dich fragst warum du all das machst. Dir kommt nicht umgehend eine Antwort (außer: weil das eine gute Hausfrau / Mutter …. eben macht)? Dann bist du auf dem besten Weg in einen Burnout und ich würde an deiner Stelle JETZT auf die Bremse treten.

Was kannst du ab sofort tun?

  • Hör auf mit Multitasking! Mach die Wäsche und nur die Wäsche; trinke eine Tasse Tee oder Kaffee und sonst nichts nebenbei.
  • Bitte deine Familienmitglieder um Unterstützung! Jede(r) kann einen kleinen Teil beitragen der in Summe für dich eine große Erleichterung sein kann. Ich zum Beispiel bitte meinen Schatz öfter mal unsere kleine in der Badewanne zu beaufsichtigen und ihr die Haare zu waschen. Das sind 20 Minuten die ich nur für mich habe!!
  • Anstelle von Fernsehen am Abend lasse dir ein Bad ein und verwöhne dich so richtig schön mit Maske – Peeling und Creme´s (da kann ich dir von Ringana ganz tolle Produkte empfehlen). Tue dir Gutes!!

 

Gönne dir eine Pause bevor dich dein Körper zu einer Pause zwingen muss.

Quelle: Istockphoto

 

2. Sei präsent – lebe im Hier und Jetzt

Ein schon ziemlich abgedroschener Punkt, ich weiß. Heute ist auf jedem Glückskeks und in jeder Zeitschrift ein Satz dieser Güte zu lesen UND TROTZDEM machen es die Wenigsten. Wir halten uns die meiste Zeit des Tages gedanklich an zwei Orten auf: entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Unser Körper befindet sich in der Gegenwart und wir verwirren und beschießen ihn mit Gedanken / Verurteilungen und Ängsten über Dinge die bereits vergangen oder noch gar nicht eingetroffen sind. Und da wundern wir uns über Disharmonien und Ungleichgewichte?

Du bist vielleicht schon genervt das zu lesen, weil du denkst „ja ja, das sagt sich so leicht aber im echten Leben ist es das nun mal nicht“. Ich verstehe deinen Widerstand total. Als ich mal wieder in dunklen und tiefen Tälern meines Lebens unterwegs war (ich denke dabei zum Beispiel an die Zwangsversteigerung unseres Hauses) wollte ich von all diesem Zeugs und Gerede auch nichts hören. Ich suhlte mich stattdessen lieber im Selbstmitleid und machte meine Gegenwart zu einer Dauerschleife meiner Vergangenheit.

Wie ich da raus gekommen bin? Durch Akzeptanz – viele Tränen und nochmal Akzeptanz! Die Situation war so wie sie war – die Entscheidung war gefallen und ich konnte noch so viele Affirmationen und Wünsche auf Zetteln verbrennen unser Traumhaus war weg. Ich musste, um Frieden mit der Situation zu schließen und um „FREI“ in meine Zukunft zu gehen, diese Tatsache akzeptieren. Ich ging durch diesen Prozess mit Hilfe von Techniken wie „The Work“ von Byron Katie und löste so nach und nach meine Widerstände auf. Ganz zum Schluss kam der Moment der Vergebung. Ich habe alle Menschen vor mir aufgestellt (natürlich nur im Geiste), die ich für schuldig an dieser Geschichte hielt. Das waren viele Menschen: solche die direkt damit zu tun hatten und Menschen von denen ich mir Unterstützung erhofft hätte und sie nicht bekommen habe. Ich konnte nach und nach diesen Menschen vergeben – nur einer nicht: MIR!

Ich dachte immer wieder: „Wenn das nicht passiert wäre, hättest du heute viel mehr Geld, dein Traumhaus noch und nicht so viele Entbehrungen. Hätte ich doch XY anders gemacht….“ Ich war so enttäuscht von mir und hielt mir meine Vergangenheit täglich vor. Wie sollte sich an meiner Gegenwart je etwas verändern? Ich erschuf ja immer noch mehr Mangel, noch mehr Distanz und Ängste.

Und dann, durch konsequente Arbeit an mir und meinen Gedanken (durch Unterstützung meiner Mentorin und die Hilfe wundervoller Menschen) konnte ich schließlich Frieden schließen und mir selbst vergeben.

Heute lebe ich zu 80% in der Gegenwart und kann die Vergangenheit ganz gut ruhen lassen und sie als wertvollen Teil meiner Reise anerkennen. Von meiner Zukunft habe ich ein Bild vor Augen aber ich lasse das WIE komplett los. Das ist ein wundervolles Gefühl!! Heute ist der einzige Tag an dem du tatsächlich etwas TUN, etwas VERÄNDERN kannst.

Also: stay in the present!

Quelle: Istockphoto

3. Finde deine Stimme

Es geht hier nicht um deine „normale“ Stimme die wir und du täglich hören können. Es geht mir bei diesem Punkt um deine „Herzensstimme“ und darum, ihr zu vertrauen uns sie auszusprechen. Es gibt sicher jede Woche (vielleicht sogar jeden Tag) Situationen mit denen du nicht einverstanden bist: Entscheidungen die getroffen werden und die du einfach stillschweigend akzeptierst. Das kann nun im privaten Bereich bei dir Zuhause sein oder in der Arbeit oder im Freundeskreis.

Auch diesen Punkt kann ich dir nicht abnehmen oder jemanden schicken der das für dich macht. Was ich aber heute – hier und jetzt für dich tun kann ist, dich zu ermutigen: verschaffe dir Gehör. Du bist es WERT gehört zu werden und deine Empfindungen, deine Vorstellungen und Wünsche dürfen mitgeteilt werden. Sie haben den selben Stellenwert wie die der anderen Personen um dich herum. Auch wenn es vielleicht nun schon Jahre, schlimmer noch Jahrzehnte lang anders war: das darf sich ab sofort ändern.

  • Sprich dein „NEIN“ laut aus, anstelle es nur zu denken und „JA“ zu sagen.
  • Äußere deine Bedenken und Sorgen
  • Lass dein Umfeld wissen, WAS du empfindest und WIE du es dir vorstellen kannst

Wir Frauen wurden über viele Jahrhunderte gefoltert, getötet und misshandelt  und das steckt HEUTE NOCH in unseren Genen: die ANGST! Heute trachtet uns niemand mehr nach dem Leben, wenn wir Eigenständig und Selbstbewusst werden. Das ist wundervoll und wir haben mehr Chancen als wir jemals umsetzen könnten UND DOCH trauen wir uns oft nicht UNSERE STIMME zu finden und sie zu nutzen. Natürlich wird es für den Ehemann, die Kinder oder den Chef vielleicht unangenehm wenn sie ihren ganzen „Müll“ nicht mehr auf deinen Schultern abladen können und du dich schön darum kümmerst aber dafür bist du auch nicht HIER. Es gibt einen wundervollen Begriff der sich EIGENVERANTWORTUNG nennt und du trägst DEINE, nicht die deiner Mitmenschen. Die Gründe mögen romantisch und lieb gemeint sein aber damit (entschuldige bitte den Ausdruck) wirst du auf die Schnauze fallen und niemand wird kommen und sagen: „Wieso hast du uns all die Jahre den Hintern nachgetragen – das hättest du doch nicht tun müssen.“

In meiner kleinen aber feinen Webinar-Serie im kommenden Februar werde ich auch ganz klar auf dieses Thema eingehen, denn ich finde es ist soooo wichtig. Du darfst nicht vergessen (bei all dem was es eh schon zu beachten gilt – ich weiß!), welches Vorbild du deinem Kind / deinen Kindern vorlebst. Welches Bild erhalten sie wohl vom Frau – und Muttersein?

Also, finde deine Stimme und traue dich sie auch zu benutzen. Es ist dein Recht und deine Pflicht!

Quelle: Istock-Photo

 

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen drei wichtigen Punkten zeigen worauf es wirklich ankommt. Es sind nicht die Äußeren Umstände die verändert werden wollen, sondern dein Mindset – deine Gedanken und Einstellungen. Wenn du dort ansetzt und diese nach und nach für dich stimmig anpasst, wird sich das Äußere automatisch mitverändern. Möchtest du dazu mehr erfahren und lernen wie du Balance in deine Lebensumstände bringen kannst? Dann melde dich zu meinen drei Webinaren im Februar (kostenfrei) an. Hier findest du die Anmeldeseite: >> Zur Webinaranmeldung <<

 

 

Ich freue mich schon sehr auf dich und diese knackig kurzweiligen Webinare (in einem davon habe ich sogar eine tolle Gastexpertin geladen!).  Nun wünsche ich dir viel Erfolg und Mut beim Umsetzen der obigen Tipps. Lass mich und die anderen Frauen gerne an deinen Erfahrungen und Gedanken teilhaben, indem du einen Kommentar dazu schreibt.

Alles Liebe und bis zum Webinar,

deine Nicole Bailer

 

2 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. Liebe Nicole, sehr wertvolle drei Punkte, die du mit uns teilst! Besonders wichtig halte ich die Eigenverantwortlichkeit. Es wird niemand kommen, um uns zu befreien und um Arbeit von unseren Schultern zu nehmen. Wenn es zu viel ist, liegt es an uns Frauen dies zu ändern. An sonst niemanden!
    Was ich noch hinzufügen möchte: ausreichend Schlaf – so banal es klingt. Letztes Jahr stand ich um 5:30 Uhr auf, 30 Minuten meditieren, 20 Minuten Yoga und dann Frühstück machen etc.
    Heuer stehe ich um 6:00 Uhr auf, d.h. eigentlich bleibe ich liegen udn meditiere im Bett, dann Frühstück und danach das Yoga.
    Mein Home-Office öffnet seine Tore nicht mehr um 7:15 Uhr, sondern um 8:15 Uhr, das reicht auch.

    • von Nicole Bailer

      Liebe Riccarda,

      ich danke dir von Herzen für deine Zeilen. Bin da voll und ganz bei dir! Da sagst du etwas mit dem Schlaf 😉 Das habe ich auch erst in den letzten 6 Monaten „gelernt“, dass ich meine Morgenroutine auch tatsächlich an mich anpassen darf. Ich war auch so, dass ich zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr raus bin um Morgenseiten zu schreiben, mich zu bewegen usw aber ich war dann immer wie erschlagen. Es war stressig und das mag ich nicht sonderlich am Morgen 😉 Ich starte nun mein Home-Office um 09.00 Uhr und stehe morgens so zwischen 07.30 Uhr und 08.00 Uhr auf. Im Sommer wird sich das sicher wieder etwas verändern aber im Moment fühle ich mich sehr wohl damit!

      Liebe grüße deine Nicole

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